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Nachrichten / 09 Okt 2012

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Kanzlerin Merkel spielt die Karte der Provokation

Angela Merkels besuchte Griechenland, um „den Griechen zu sagen, dass sie nicht die Absicht hat, sie aus der Eurozone auszuschließen.“ Diese Geste drückt eine Menge über ihre Vision der...

Angela Merkels besuchte Griechenland, um „den Griechen zu sagen, dass sie nicht die Absicht hat, sie aus der Eurozone auszuschließen.“ Diese Geste drückt eine Menge über ihre Vision der Beziehungen der EU-Mitgliedstaaten untereinander sowie die von Deutschland besetzte Führungsrolle aus.

Während sie monatelang das Ausbluten der griechischen Bevölkerung überwacht, um die Finanzvampire zu füttern, sind ihr Besuch und ihr so genanntes Mitgefühl eine Provokation.

Die griechische Regierung hat sich entschieden, die Demonstrationen zu verbannen und 7000 Beschäftigte der Bereitschaftspolizei anzuheuern, zwei Helikopter und vier Wasserwerfer. Wenn man die Provokationen der Kanzlerin sowie die bereits vorhandenen Unterdrückungswerkzeuge in Betracht zieht, ist es fragwürdig, ob das Ziel wirklich „die öffentliche Sicherheit und Ungestörtheit der sozioökonomischen Funktionsfähigkeit der Stadt“ ist.

Der Versuch, die Widerstandsbewegung abzuwürgen und die griechische Gesellschaft zu zügeln, ist eine selbstmörderische Strategie. Es ist gut, dass griechische Kräfte reagieren und sich entschließen, zu handeln. Das ist eine Sache der Würde.

Partei der Europäischen Linken
Dienstag, 9. Oktober 2012

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