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Nachrichten / 04 Okt 2010

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Solidarität und Unterstützung für die Demokratie in Ekuador

Die Europäische Linke erklärt ihre entschiedene Ablehnung der jüngsten Ereignisse in der Republik Ecuador. Unter dem Einfluss von Gruppen der Polizei, imperialistischen Kräften und der...

Die Europäische Linke erklärt ihre entschiedene Ablehnung der jüngsten Ereignisse in der Republik Ecuador. Unter dem Einfluss von Gruppen der Polizei, imperialistischen Kräften und der rechten Opposition, offenbar geführt von Lucio Gutiérrez und seiner Partei der Patriotischen Gesellschaft, wurde der Versuch eines Staatsstreichs gegen die verfassungsmäßige Regierung von Ecuador unternommen und sogar versucht, den rechtmäßigen Präsidenten Rafael Correa zu ermorden.
Nach dieser ersten Zuspitzung und dem Putschversuch weist die EL entschieden den brutalen Angriff auf die souveräne Regierung von Ecuador sowie alle ausländischen Interventionen in die Innenpolitik dieses oder irgendeines anderen Landes zurück.
Wir haben auch unsere absolute Solidarität und Unterstützung für die Demokratie, das ecuadorianische Volk und seinen rechtmäßig gewählten Präsidenten zum Ausdruck gebracht. Wir kommen nicht umhin, diesen Versuch eines Staatsstreichs gegen ein Land, das eine antiimperialistische und anti-neoliberale Politik gewählt hat, mit dem Putsch in Beziehung zu setzen, durch den der Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, gestürzt wurde.
Als Folge jenes Putsches wurde in Honduras eine Regierung nach dem Geschmack der USA installiert, und das gleiche könnte in Ecuador geschehen, denn das ist es, was sie gegen Völker und Regierungen unternehmen, die ihre Unterwerfung verweigern.
Lateinamerika hat gerade eine Vergangenheit der Unterwürfigkeit gegenüber den Vereinigten Staaten hinter sich gelassen, die Demokratie und Entwicklung verhinderte. Dennoch müssen seine Völker und die internationale Gemeinschaft alles im Auge behalten, denn der Feind wird nicht ruhen: Honduras, Paraguay, Ecuador ... Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Länder und andere ständig mit der Drohung oder der Realität eines Staatsstreichs leben müssen.
Die Demokratie in Honduras muss wieder hergestellt werden, wir müssen Correa und auch Lugo unterstützen – ungeachtet unserer Differenzen in bestimmten politischen Fragen –, Piedad Córdoba muss ihr Mandat zurückerhalten ... Denn sie alle sind Stücke eines Puzzles, das die Realität der Linken im Lateinamerika von Fidel, Raul, Chávez, Correa und vielen anderen beschreibt, eine Realität, welche die USA und der Neoliberalismus zu zerstören versuchen.
Maite Mola, Koordinator der Lateinamerika-Arbeitsgruppe der Europäischen Linken

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